Stimmen, die gehört werden müssen
Expats United ist eine internationale und vielfältige Liste für den Migrationsbeirat München. Wir möchten Menschen sichtbarer machen, die in der Münchner Kommunalpolitik bisher nur selten vertreten sind — insbesondere Communities aus dem Globalen Süden und Menschen ohne Kommunalwahlrecht. Gemeinsam setzen wir uns für mehr Teilhabe, Dialog und gegenseitigen Respekt ein.

Politische Teilhabe

Gleichberechtigung & Antirassismus

Humane Migrationspolitik

Menschenrechte & Flüchtlingspolitik

Integration & gesellschaftlicher Zusammenhalt

Mehr Repräsentation für den Globalen Süden

Arbeitsmarkt & Chancengleichheit

Religionsfreiheit & gegenseitiger Respekt

Wohnen & soziale Teilhabe

Gesundheit & Wohlbefinden

Kunst, Kultur & Vielfalt

Friedliches Zusammenleben
Menschen mit internationaler Geschichte prägen München seit Jahrzehnten — in der Kultur, im Gesundheitswesen, in der Wissenschaft, in der Gastronomie, in sozialen Berufen, im Handwerk und in vielen weiteren Bereichen. Trotzdem sind viele Communities in politischen Entscheidungsprozessen bis heute unterrepräsentiert oder werden nur selten gehört.
Wir möchten mehr Sichtbarkeit, Austausch und Mitsprache für Menschen schaffen, die historisch in der Münchner Kommunalpolitik und auch im Migrationsbeirat bislang nur wenig repräsentiert waren. Gemeinsam stehen wir für Respekt, Gleichberechtigung, Integration, Menschenrechte, Dialog und ein offenes München, in dem Vielfalt als gesellschaftliche Stärke verstanden und gelebt wird.
Menschen mit internationaler Geschichte prägen München seit Jahrzehnten — in der Kultur, im Gesundheitswesen, in der Wissenschaft, in der Gastronomie, in sozialen Berufen, im Handwerk und in vielen weiteren Bereichen. Trotzdem sind viele Communities in politischen Entscheidungsprozessen bis heute unterrepräsentiert oder werden nur selten gehört.
Wir möchten mehr Sichtbarkeit, Austausch und Mitsprache für Menschen schaffen, die historisch in der Münchner Kommunalpolitik und auch im Migrationsbeirat bislang nur wenig repräsentiert waren. Gemeinsam stehen wir für Respekt, Gleichberechtigung, Integration, Menschenrechte, Dialog und ein offenes München, in dem Vielfalt als gesellschaftliche Stärke verstanden und gelebt wird.
Migration in München: Eine vielfältige Stadt
München hat eine hohe Zahl an Migrant:innen, die einen wichtigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Struktur der Stadt leisten. Etwa 40% der Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund, was die Stadt zu einem Zentrum kultureller Vielfalt macht. Diese Vielfalt zeigt sich nicht nur in der Herkunft der Menschen, sondern auch in ihrem Engagement in verschiedenen Sektoren.
1,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund: Etwa 40% der Münchener Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund
Wichtige Wirtschaftssektoren: Migrant:innen arbeiten stark in Bereichen wie IT, Ingenieurwesen und Gesundheit
Zunahme der Flüchtlingszahlen: Besonders aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine gibt es in den letzten Jahren einen Anstieg der Geflüchteten
Hohe Beschäftigungsquote unter Migrant:innen: In München arbeiten etwa 70% der Migrant:innen im erwerbsfähigen Alter, was deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegt

Der Migrationsbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Bevölkerung in München und fördert deren Integration. Er berät den ehrenamtlichen Stadtrat und die hauptamtliche Verwaltung in allen Angelegenheiten, die Migration und das Zusammenleben von Ausländern und Deutschen betreffen. Dies geschieht durch Anträge, Anfragen, Empfehlungen und Stellungnahmen. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe der ausländischen Bevölkerung an politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Prozessen.
Funktion und Aufgaben des Migrationsbeirats
§ 1 Funktion und Aufgaben des Migrationsbeirats (1) Der Migrationsbeirat vertritt die Interessen der ausländischen Bevölkerung Münchens. Er fördert die Integration. (2) Er hat die Aufgabe, den ehrenamtlichen Stadtrat und die hauptamtliche Verwaltung der Landeshauptstadt München in allen Fragen, die die ausländische Bevölkerung in München, das Zusammenleben mit Deutschen sowie die Integration und Migration betreffen, durch Anträge, Anfragen, Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu beraten. Er wirkt im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auf die kommunalpolitische Willensbildung ein und fördert die gleichberechtigte politische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Partizipation der ausländischen Bevölkerung.
Rechte des Migrationsbeirats
§ 2 Rechte des Migrationsbeirats (1) Anträge und Empfehlungen, für die der Stadtrat zuständig ist, sind von diesem innerhalb von drei Monaten zu behandeln, soweit ihnen nicht bereits vorher entsprochen worden ist. Wenn sich die endgültige Erledigung länger als acht Wochen hinzieht, sind Zwischenberichte an die*den Vorsitzende*n des Migrationsbeirats zu erteilen. (2) Anträge und Empfehlungen, für die*der Oberbürgermeister*in zuständig ist, sollen von der Verwaltung innerhalb von drei Monaten behandelt werden. Wenn sich die endgültige Erledigung länger als acht Wochen hinzieht, sind Zwischenberichte an die*den Vorsitzende*n des Migrationsbeirats zu erteilen. (3) Der Migrationsbeirat ist bei allen seinen Aufgabenkreis berührenden Fragen durch den Stadtrat bzw. die Verwaltung rechtzeitig einzuschalten; ihm ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Einer Beschlussvorlage für den Stadtrat ist diese Stellungnahme beizufügen; Abweichungen sind in der Vorlage zu begründen. Wird Vortrag im Stadtrat gewünscht, gilt § 58 der Geschäftsordnung des Stadtrates entsprechend. (4) Für Zwecke des Migrationsbeirats werden Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, damit er seine Aufgaben satzungsgemäß erfüllen kann. Der Migrationsbeirat erhält im Rahmen des Budgetierungsverfahrens ein Anhörungsrecht bei der vom Direktorium vorzunehmenden Mittelverteilung. (5) Der Migrationsbeirat ist berechtigt, eine eigenständige Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Hierbei wird er insbesondere vom Presse- und Informationsdienst der Stadt beraten unt unterstützt.
Pflichten des Migrationsbeirats
§ 4 Pflichten des Migrationsbeirats (1) Der Migrationsbeirat hat Vorlagen der Stadtverwaltung, die ihm gemäß § 2 Absatz 3 zur Stellungnahme vorgelegt werden, unverzüglich zu behandeln. (2) Der Migrationsbeirat ist gehalten, Anträge und Anliegen ausländischer und deutscher Organisationen und Einzelpersonen, die an ihn herangetragen werden, innerhalb von drei Monaten zu behandeln und einer Entscheidung zuzuführen. Zwischennachrichten sind zu erteilen, wenn sich die endgültige Entscheidung länger hinzieht. (3) Bei der Behandlung der Anträge und Anliegen nach Absatz 2 wird auf Antrag eine Vertretung der*des Antragstellers*in durch Beschluss zugezogen. Sie*er erhält das Wort nach Maßgabe der Geschäftsordnung des Migrationsbeirats.
Wer darf wählen und gewählt werden
Wählen dürfen alle ausländischen Staatsangehörigen, die am Wahltag:
- mindestens 18 Jahre alt sind,
- seit mindestens sechs Monaten in München wohnen (bei mehreren Wohnungen: mit Hauptwohnsitz) oder gewöhnlich hier leben,
- nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
Alle Personen, die diese Voraussetzungen erfüllen, stehen automatisch im Wählerverzeichnis und erhalten eine Benachrichtigung für die Wahl.
Auch deutsche Staatsangehörige dürfen wählen, wenn sie die genannten Voraussetzungen erfüllen und außerdem:
- einen ausländischen Pass besitzen oder
- die deutsche Staatsangehörigkeit seit höchstens 12 Jahren haben (Einbürgerung nach dem 8. März 2014).
Wichtiger Hinweis: Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit sind nicht automatisch im Wählerverzeichnis. Wenn Sie bei der Migrationsbeiratswahl 2026 wählen oder kandidieren möchten, müssen Sie beim Wahlamt die „Aufnahme in das Wählerverzeichnis“ beantragen.
Antragsformular anfordern:
Telefonisch: 089/23396233
Per E-Mail: briefwahl.kvr@muenchen.de
Antrag einreichen:
Der Antrag muss beim Wahlamt eingegangen sein:
Kreisverwaltungsreferat
Geschäftsleitung, Wahlen und Beschlusswesen
Ruppertstraße 19, Raum 56.38
80337 München
E-Mail: briefwahl.kvr@muenchen.de
Wie kontaktiere ich den Migrationsbeirat
Sie können den Migrationsbeirat in München telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Die Geschäftsstelle befindet sich unter:
Adresse:
Sendlinger Straße 1, 80331 München
Telefon:
089/23392454
E-Mail:
migrationsbeirat@muenchen.de
Die Bürozeiten sind Montag bis Donnerstag von 9:30 bis 15:00 Uhr und Freitag von 9:30 bis 12:00 Uhr
Vorgesehene Kandidat*innen der Liste Expats United
Die Kandidaturen stehen unter dem Vorbehalt der offiziellen Prüfung und Zulassung durch das Wahlamt.
Die endgültige Bestätigung erfolgt voraussichtlich am 2. Oktober 2026.

Tatiana Mendonça
Expats United Listenleitung, gewähltes Mitglied des Migrationsbeirats München 2023–2026, Mitglied des Erweiterten Vorstands 2023–Frühjahr 2025, Ausschusssprecherin für Zuwanderungsrecht, Rassismus, Diskriminierung und Flüchtlingspolitik 2024–2025, mit Bachelor in Internationalen Beziehungen und Journalismus sowie Masterstudium in Public Policy, Menschen- und Sozialrechten und Internationalem Recht.
Ich bin Tatiana Mendonça – und ich setze mich mit Herz und Überzeugung für Menschenrechte, Integration, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit ein. Als gewähltes Mitglied des Migrationsbeirats der Landeshauptstadt München arbeite ich daran, unsere Stadt noch inklusiver und gerechter zu gestalten.
Meine Erfahrungen in internationalen Non-Profit-Organisationen in Deutschland und im öffentlichen Dienst in Brasilien haben mich geprägt. Mit meinem Fachwissen in internationalen Beziehungen und Journalismus bringe ich strategisches Denken, kreative Ideen und eine starke Stimme für den Dialog mit.
Mit deiner Unterstützung möchte ich meine Arbeit im Migrationsbeirat fortsetzen.

Karen Dalaloyan
Erster Vorsitzender des Vereins "Ukrainisches Kultur-und Sport Zentrum Krayna” e.V
Seit vielen Jahren engagiere ich mich in sozialen und sportlichen Projekten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. In der Ukraine habe ich Initiativen aufgebaut und unterstützt, die jungen Menschen durch Sport, Disziplin und Teamarbeit neue Perspektiven eröffnet haben. Gleichzeitig spielte die kulturelle Entwicklung und das Zusammenbringen verschiedener Gemeinschaften eine wichtige Rolle.
Heute setze ich dieses Engagement in München fort. Ich habe eine gemeinnützige Organisation gegründet, in der wir aktiv mit jungen Menschen arbeiten und ihre Integration durch Sport, Veranstaltungen und internationale Projekte fördern. Dabei geht es uns nicht nur um körperliche Entwicklung, sondern auch um die Stärkung von Persönlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ich kandidiere für den Migrationsbeirat, um meine Erfahrungen gezielt einzubringen, den Dialog zwischen Kulturen zu stärken und neue Chancen für Integration zu schaffen. Mein Ziel ist es, sowohl Migrantinnen und Migranten als auch die gesamte Gesellschaft in München positiv zu unterstützen.

Dr. Shweta Soni
Promovierte Physikerin und Forscherin am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Ich bin Physiker aus Indien und lebe in München. Derzeit arbeite ich am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Da ich selbst den Weg gegangen bin, mir ein Leben in Deutschland aufzubauen, kenne ich sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen, denen Migrantinnen und Migranten begegnen, wenn sie sich in einem neuen Land zurechtfinden.
Ich bin überzeugt, dass eine starke und inklusive migrantische Gemeinschaft auf gegenseitiger Unterstützung, offenem Dialog und gleichen Chancen beruht. Als Kandidat für den Migrationsbeirat möchte ich meine analytische Denkweise, meine Bereitschaft zur Zusammenarbeit und mein Engagement einbringen, um die vielfältigen Stimmen unserer Gemeinschaft zu vertreten. Besonders wichtig ist mir, Integration zu fördern, interkulturelles Verständnis zu stärken und dazu beizutragen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle gehört, wertgeschätzt und ermutigt fühlen, aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen.

Myriam Fouda
Assistentin der Personalabteilung beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband
Mein Name ist Myriam Fouda. Ich komme aus Kamerun (Zentralafrika) und lebe seit Ende 2000 in Deutschland, davon seit Sommer 2002 in München.
Nach einer längeren Phase der Arbeitssuche habe ich schließlich eine feste Anstellung beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e. V., gefunden. Dort arbeite ich seit September 2018 als Assistentin der Personalabteilung
Schwerpunkte meiner Tätigkeiten sind insbesondere das Bewerbungsmanagement, die Personalverwaltung, die Betreuung digitaler HR-Prozesse sowie die organisatorische Unterstützung verschiedener Projekte und Veranstaltungen.
Warum ich dem Migrationsbeirat beitreten möchte?
Ich habe großen Respekt vor allen Einrichtungen, Behörden, Vereinen, Verbänden und Initiativen, die sich für die Menschen engagieren – insbesondere für diejenigen, die Unterstützung benötigen. Dabei spielt es für mich keine Rolle, woher jemand kommt, welcher Religion er angehört, wie alt er ist oder welche Weltanschauung er hat.
Menschen mit Migrationsgeschichte stehen oft vor besonderen Herausforderungen, sei es aufgrund der Sprache, bürokratischer Hürden oder anderer Schwierigkeiten. Umso wichtiger ist es, dass es Anlaufstellen gibt, die informieren, begleiten und unterstützen.
Chancengleichheit, Teilhabe, Inklusion und gegenseitiger Respekt sollten für alle Menschen gelten. Jeder Mensch verdient die Möglichkeit, sich einzubringen und seinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden.
„Sei die Veränderung, die du dir für die Welt wünschst.“
Bisher habe ich keine ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt, bin jedoch seit einigen Jahren Mitglied beim Malteser Hilfsdienst e. V.

Politische Teilhabe
Politische Teilhabe ist eine wichtige Grundlage demokratischer Gesellschaften. Viele Menschen mit internationaler Geschichte leben seit Jahren in München, arbeiten, studieren und engagieren sich gesellschaftlich, haben jedoch oft nur eingeschränkte Möglichkeiten, politisch mitzubestimmen. Der Migrationsbeirat schafft eine wichtige Plattform, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und internationale Communities stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einzubinden.
Die Landeshauptstadt München profitiert von ihrer kulturellen Vielfalt und den Erfahrungen ihrer internationalen Bevölkerung. Eine stärkere politische Beteiligung fördert demokratische Prozesse, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Dialog zwischen Stadtgesellschaft, Politik und Communities.

Gleichberechtigung & Antirassismus
Alle Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion, Geschlecht oder sozialem Hintergrund gleich behandelt werden. Diskriminierung und Rassismus beeinflussen jedoch weiterhin den Alltag vieler Menschen und erschweren den Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnraum und gesellschaftlicher Teilhabe.
Das Grundgesetz schützt die Würde und Gleichheit aller Menschen. Eine demokratische und offene Gesellschaft braucht klare Haltung gegen Ausgrenzung und menschenfeindliche Ideologien sowie mehr Sensibilisierung, Aufklärung und gegenseitigen Respekt im öffentlichen Leben.

Humane Migrationspolitik
Migration ist Teil der Geschichte moderner Gesellschaften und prägt München seit Jahrzehnten wirtschaftlich, sozial und kulturell. Eine humane Migrationspolitik berücksichtigt gesellschaftliche Herausforderungen und respektiert gleichzeitig die Würde und Rechte der betroffenen Menschen.
Transparente Verfahren, faire Behandlung und Zugang zu Informationen sind wichtige Voraussetzungen für Vertrauen und erfolgreiche Integration. Migration sollte nicht ausschließlich als Herausforderung betrachtet werden, sondern auch als Teil gesellschaftlicher Entwicklung und internationaler Realität.

Menschenrechte & Flüchtlingspolitik
Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder humanitären Krisen fliehen, brauchen Schutz und Perspektiven. Internationale Abkommen wie die Genfer Flüchtlingskonvention und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bilden wichtige Grundlagen für den Schutz von Geflüchteten.
Eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik verbindet Humanität mit gesellschaftlicher Verantwortung. Schutzsuchende sollen Zugang zu Sicherheit, Bildung, medizinischer Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe erhalten und mit Würde behandelt werden.

Integration & gesellschaftlicher Zusammenhalt
Integration gelingt dort am besten, wo Menschen einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Eine vielfältige Stadt lebt vom Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Lebensrealitäten.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht durch gegenseitigen Respekt, gleiche Chancen und gemeinsame Verantwortung. Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein langfristiger Prozess, der Offenheit und Engagement von allen Seiten erfordert.

Mehr Repräsentation für den Globalen Süden
Viele Menschen aus Ländern des Globalen Südens tragen aktiv zum gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben Münchens bei, sind jedoch in politischen Strukturen oft unterrepräsentiert. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen verdienen mehr Sichtbarkeit in öffentlichen Debatten und Entscheidungsprozessen.
Eine vielfältige Repräsentation stärkt demokratische Institutionen und ermöglicht neue Perspektiven auf lokale und globale Herausforderungen. Internationale Erfahrungen und transkultureller Austausch sind wichtige Ressourcen für eine moderne Stadtgesellschaft.

Arbeitsmarkt & Chancengleichheit
Arbeit schafft Stabilität, gesellschaftliche Teilhabe und Zukunftsperspektiven. Viele Migrant:innen leisten wichtige Beiträge in Bereichen wie Gesundheit, Gastronomie, Handwerk, Wissenschaft, Pflege oder Technologie.
Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt, bei Anerkennungsverfahren oder bei beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten. Chancengleichheit bedeutet, Fähigkeiten und Potenziale unabhängig von Herkunft oder Sprache fair zu fördern.

Wohnen & soziale Teilhabe
Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den wichtigsten sozialen Herausforderungen in München. Besonders internationale Familien, Studierende, Geflüchtete und Menschen mit geringem Einkommen erleben häufig Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche.
Soziale Teilhabe bedeutet mehr als Wohnraum. Menschen brauchen Zugang zu Bildung, Freizeitangeboten, Beratung, Nachbarschaftsprojekten und öffentlichen Räumen, um langfristig Teil der Stadtgesellschaft werden zu können.

Gesundheit & Wohlbefinden
Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe. Alle Menschen sollten unabhängig von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsstatus Zugang zu medizinischer Versorgung und Gesundheitsinformationen erhalten.
Auch psychische Gesundheit verdient mehr Aufmerksamkeit, insbesondere bei Menschen mit Flucht-, Diskriminierungs- oder Migrationserfahrungen. Prävention, Beratung und soziale Unterstützung stärken das Wohlbefinden der gesamten Gesellschaft.

Kunst, Kultur & Vielfalt
Kunst und Kultur schaffen Räume für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis. Die kulturelle Vielfalt Münchens prägt das öffentliche Leben und bereichert die Stadt auf vielen Ebenen.
Kulturelle Teilhabe stärkt Sichtbarkeit und Zugehörigkeit. Unterschiedliche Perspektiven, Geschichten und kreative Ausdrucksformen fördern Dialog und tragen zu einer offenen und lebendigen Gesellschaft bei.

Friedliches Zusammenleben
Friedliches Zusammenleben basiert auf Respekt, Empathie und gegenseitigem Verständnis. In einer internationalen Stadt wie München begegnen sich täglich Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründen.
Dialog und Offenheit helfen dabei, Vorurteile abzubauen und gesellschaftliche Spannungen zu reduzieren. Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, Unterschiede respektvoll auszuhalten und gemeinsame Lösungen zu finden.

Religionsfreiheit & gegenseitiger Respekt
Religionsfreiheit gehört zu den grundlegenden Rechten demokratischer Gesellschaften und wird durch das Grundgesetz geschützt. Menschen sollen ihren Glauben frei ausüben können oder sich bewusst gegen Religion entscheiden dürfen, ohne Diskriminierung oder Ausgrenzung zu erfahren.
Gegenseitiger Respekt zwischen unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Gruppen stärkt das gesellschaftliche Zusammenleben. Vielfalt bedeutet auch, unterschiedliche Überzeugungen friedlich und respektvoll nebeneinander bestehen zu lassen.
